Juli

Juli

Im Garten herrscht jetzt Hochsaison!

Gartenbesitzer haben im Monat Juli in ihrer grünen Oase alle Hände voll zu tun, um sich an ihrem Garten so richtig erfreuen zu können. Damit sich der Garten in voller Pracht präsentieren kann, sorgen Sie vor allem an heißen und trockenen Tagen für eine ausreichende Bewässerung.

Die Garten-Tipps für den Juli – Was ist zu tun?

Rasenpflege
Den Rasen regelmäßig, aber nicht zu kurz mähen. Die Pflanzen verlangsamen jetzt ihr Wachstum, da lässt man sie ruhig etwas länger, dadurch wird der Boden besser beschattet und trocknet nicht so schnell aus. Wenn nötig den Rasen bewässern, damit bei anhaltender Trockenheit keine gelben Stellen entstehen.

Heckenschnitt
Anfang Juli ist ein günstiger Zeitpunkt um die Hecken zu schneiden und in Form zu bringen, zumal jetzt auch keine brütenden Vögel mehr gestört werden. Nach dem Schnitt bleiben die Hecken bis zum nächsten Jahr in Form, bei stark wachsenden, sommergrünen Hecken sollte im August der Nachschnitt erfolgen. Meiden Sie den Heckenschnitt bei extrem hohen Temperaturen und starker Sonneneinstrahlung , da es an der Hecke zu Schäden durch Sonnenbrand kommen kann.

Unkraut entfernen
Unkraut sollte zwischen Pflanzungen vorsichtig gejätet und der Boden gemulcht werden. Zum Mulchen lässt sich jetzt der Rasenschnitt sehr gut verwenden. Eine gute Bodenlockerung reduziert die Verdunstung und wirkt störend für Unkrautsamen.

Stauden
Sorgen Sie für ausreichende Stützen und Kletterhilfen bei hohen Stauden und Kletterpflanzen. Der Rückschnitt von abgeblühten Stauden, macht die Pflanzen kräftiger und fördert die weitere Blüte.

Rosen
Rosen, die abgeblüht sind, sollten zurückgeschnitten werden. Aber darauf achten, dass es bei zu starkem Rückschnitt sehr lange dauert bis sich neue Knospen gebilden. Deshalb abgeblühte Triebe nur bis zum ersten Auge wegschneiden. Rosen sollten Sie zum Ende des Monats ein letztes Mal düngen, damit die Triebe bis zum Herbst gut ausreifen können.

Pilze und Schädlinge
Pflanzen sollten auf Pilzerkrankungen überprüft und gegebenenfalls behandelt werden. Dieses gilt besonders für die jetzt anfälligen Rosen.
Schnecken absammeln und Kulturen mit Schneckenzaun schützen. Läuse, Käfer und Raupen absammeln, mechanisch bekämpfen oder mit biologischen Spritzmitteln behandeln.

Gemüsegarten
Im Gemüsegarten sollten Sie die Kulturen hacken und wässern. Empfindliche Gewächse wie Gurken, Tomaten, Paprika und Melonen jedoch nicht mit kaltem Wasser gießen. Besser ist abgestandenes, wohltemperiertes Wasser. Für Eissalat, Radicchio, Spinat, Mangold, Radieschen, Rote Beete, Bohnen, Chinakohl und Knollenfenchel steht die Aussaat ins Freiland an, damit die Herbsternte gesichert ist. Gemüsebeete nie zu stark austrocknen lassen. Am besten morgens gießen.

Obstgarten
Ernte von Erdbeeren, Kirschen, Johannisbeeren, Himbeeren. Reife Erdbeeren, Kirschen, Johannisbeeren und andere Früchte sollten regelmäßig abgepflückt werden. Eine gute Gelegenheit auch gleich den Auslichtungsschnitt bei den Bäumen und Sträuchern vorzunehmen.
Schädlingsbefall bei Obstpflanzen kontrollieren, und Raupen, Spinnmilben, Blattläuse bekämpfen. Pilzbefall an Apfel- und Birnenblättern kontrollieren.  

Teichpflanzen
Teichpflanzen, die verblüht oder verwelkt sind, sollten abgeschnitten werden. Dadurch sinkt weniger organische Masse auf den Teichboden.

Richtig wässern
Auch wenn Gartengehölze in der Regel mit den natürlichen Niederschlägen auskommen, sollten flach wurzelnde Stauden, Gemüse und Sommerblumen ihre tägliche Portion Wasser bekommen.
Pflanzen in Kübeln und Kästen brauchen an heißen Sommertagen reichlich Wasser. Freilandgewächse stehen dagegen kurze Trockenperioden ohne Schaden durch. Grundsätzlich erleichtern Bewässerungssysteme die Wasserversorgung ihrer Pflanzen erheblich.

Es ist empfehlenswert, gelegentlich durchdringend zu wässern als häufig, aber nur oberflächlich zu gießen.