Arbeitsschritte beim Brunnenbau

Arbeitsschritte

Die Arbeitsschritte beim Brunnenbau

Viele Haus- und Gartenbesitzer, die sich für eine alternative Wasserversorgung interessieren, befürchten einen erheblichen baulichen Aufwand und komplizierte Genehmigungsverfahren. Nach dem Einbau einer Brunnenpumpe durch einen professionellen Brunnenbaubetrieb wird man jedoch feststellen, dass diese Sorgen unbegründet waren und sich die Anlage absolut lohnt.

Ist die Entscheidung für einen eigenen Brunnen erst einmal gefallen, ist der Weg zur alternativen Wasserversorgung nicht mehr weit.

Die Arbeitsschritte beim Brunnenbau:

  • Bedarfsmenge und Einsatzgebiet des Brunnenwassers, sowie örtliche Gegebenheiten im Anfrageformular ausfüllen
  •  Angebot vom Brunnenbauer einholen
  • Brunnenbauer beauftragen – Genehmigung bzw. Anzeige übernimmt der Fachbetrieb – erst dann wird gebohrt
  •  Brunnenloch bohren bis zur Grundwasser führenden Schicht (ggf. Probebohrung und Wasseranalyse vorab durchführen)
  •  Bohrloch stabilisieren/ausbauen
  •  Filterrohr in die wasserführende Schicht einlassen, die übrigen Erdschichten werden durch Vollrohre ausgebaut.
  • Kies einlassen
  • Tonsperre errichten zum Schutz gegen von oben nachfließendes Oberflächenwasser
  • Klarpumpen bis keine Sandfracht mehr nachgewiesen wird
  •  Ergiebigkeit der Wasserschicht prüfen und Auswahl der geeigneten Pumpe (je nach Einsatzgebiet und Bedarfsmenge)
  • Brunnenpumpe einlassen
  •  Brunnenkopf als Abschluss aufsetzen – fertig!

Für die direkte Anfrage an den Brunnenbauer nutzen Sie am besten das vorbereitete Anfrageformular, das ihnen hier zum Download zur Verfügung steht: Anfrage Brunnenbauer

Keine große Baustelle
Die schlanke SQ-Brunnenpumpe begnügt sich mit einem Brunnen von lediglich 3‘‘ Durchmesser. Mit Kleinbohrgeräten, die durch jede Gartenpforte passen, ist die Arbeit in kurzer Zeit erledigt, angrenzende Flächen werden kaum belastet. Nach der Fertigstellung und vor dem Einbau der Unterwasserpumpe muss der Brunnen um die restlichen Spülungsreste zu entfernen und einer späteren Schädigung der Förderpumpe vorzubeugen, mit einer Spülpumpe klargepumpt werden. 

Unser Tipp

Wer über die Installation einer Wärmepumpe nachdenkt, weiß, dass auch für die Absenkung der Sonden Bohrungen notwendig sind. Zur Bohrung eines Brunnens ist es dann nur noch ein kleiner Schritt, denn das Gerät steht sowieso auf Ihrem Gelände bereit. Nutzen Sie die Gunst der Stunde. Es lohnt sich. Ressourcenschonung liegt im Trend – das gilt für Heizungen ebenso wie für den Verbrauch von Trinkwasser. Denn Trinkwasser wird energieaufwendig, und damit zu Lasten der Umwelt, aufbereitet. Wer also neben dem grünen Daumen auch ein grünes Gewissen hat, steigt um auf den eigenen Brunnen.