Druckerhöhung für die Wasserversorgung

Auslegung einer optimalen Druckerhöhungsanlage

Ihre Herausforderung:
Um einen konstanten Druck zu gewährleisten, stehen hohe gewerbliche Gebäude vor zwei großen Herausforderungen. Erstens ist der Vordruck im Wasserversorgungsnetz selten hoch genug, um das gesamte Gebäude abzudecken. Zweitens ändert sich der Wasserbedarf ständig. In der Regel sind Bremstanks installiert, um Wasser auf Vorrat zu halten. Dies macht jedoch den Bedarf an Pumpen umso dringlicher, da alle Verbraucher mit demselben Druck versorgt werden müssen. Eine Druckerhöhungsanlage muss daher nicht nur zuverlässig sein, sondern auch intelligent, um den richtigen Druck unabhängig vom Verbrauch aufrecht zu erhalten.
Einzelpumpenanlagen können jedoch zu einem unzulässig hohen Druck in den unteren Etagen führen. In diesem Fall benötigt das System teure Druckbegrenzungsventile, die Energie verbrauchen, um übermäßigen Druck zu reduzieren.

Unsere Lösung:
Die Wahl der richtigen Druckerhöhungsanlage hängt von der Gebäudehöhe und dem Lastprofil ab. In den meisten Fällen bietet ein zonenteilendes System die effizienteste Lösung. Zonengeteilte Anlagen sorgen dafür, dass dem System nicht mehr Druck zugeführt wird, als benötigt wird. Das bedeutet, dass Ihr Gebäude in allen Etagen den gleichen Wasserdruck hat, ohne Energie zu verschwenden - selbst bei schwankendem Verbrauch. Ein zonenteilter Ansatz bietet auch die Zuverlässigkeit mehrerer Pumpen und stellt sicher, dass sich das System an schwankenden Verbrauch anpassen kann.

Entdecken Sie die Vor- und Nachteile verschiedener Druckerhöhungsanlagen, wie z.B. Einzelpumpen-Druckerhöhungsanlagen und Anlagen mit Zoneneinteilung.

Erfahren Sie hier, wie wichtig die fachgerechte Auslegung und Dimensionierung der richtigen Pumpen für Ihre Anlage ist.

Die intelligente Lösung: Ein zonengeteiltes System

Einzelpumpenanlage

Der einfachste Weg, einen gleichmäßigen Leitungswasserdruck auf allen Etagen zu erreichen, besteht darin, übermäßigen Druck zu erzeugen - und dann wieder zu reduzieren.

Ein Einzelpumpenanlage, die das gesamte Gebäude mit Wasser versorgt, führt zu erheblichen Druckunterschieden im System. Die Druckerhöhungsanlage im Keller verfügt über die Pumpleistung, um den Druckverlust  bis zum obersten Stockwerk zu überwinden. Dies bedeutet aber auch, dass der Leitungswasserdruck in den unteren Etagen ein akzeptables Niveau überschreitet. Dies erfordert, dass Überdruckventile installiert werden, um übermäßigen Druck zu reduzieren. Mit anderen Worten, Sie müssen nicht nur in zusätzliche Komponenten investieren, sondern auch den Wasserdruck reduzieren, den Sie gerade aufgewendet haben.

Zonengeteiltes System  

Der intelligente Weg für optimalen Wasserversorgungdruck, besteht darin Druckzonen einzurichten

Durch Aufteilen eines hohen Gebäudes in Druckzonen können Sie den Durchfluss und den Druck definieren, der in jeder Zone benötigt werden. Die Anpassung jeder Anlage an Ihre genauen Anforderungen ist eine einfache Berechnung im Grundfos Product Center. Wenn nun jede Anlalge mit der exakt erforderlichen Geschwindigkeit pumpt, ist die Auswirkung auf den Energieverbrauch klar: Es gibt keine Energie-verschwendung mehr durch Reduzierung des Überdrucks, und die Pumpen arbeiten für das Lastprofil jeder Zone. Unsere Druckerhöhungsanlagen passen sich intelligent an die Anforderungen an und machen Druckentlastungsventile überflüssig. Dies gewährleistet jederzeit einen zuverlässigen und effizienten Betrieb.

Hydro Multi-E

  • Optimal aufgestellt mit einer Leistung bis 140m³/h und 150m Förderhöhe
  • mit der neusten Motortechnologie der der Effizienzklasse IE4 ausgestattet
  • Die Hydro Multi-E lässt sich mittels Grundfos GO ansteuern
  • Lieferung in nur 4 Werktagen

 

Reduzieren des Energieverbrauches
um 31,5%

Einzelpumpen Druckerhöhungsanlage vs. Zonengeteilte: Eine Kalkulation

Welche Vorteile bietet die Auswahl einer intelligenten Druckerhöhungslösung?
Um dies herauszufinden berechneten wir den Energieverbrauch von zwei unterschiedlichen Druckerhöhungssystemen am Beispiel eines 20 Stöckigen Krankenhauses.

Wir benutzten das Grundfos Product Center, um die passenden Druckerhöhungsanlage für das 800 Betten Gebäude mit einem Wasserverbrauch von 300 m3/Jahr pro Bett auszulegen. Der vorgeschriebene Betriebsdruck lag zwischen 2,5 und 4 bar. Die Objekthöhe beträgt 80 Meter mit einer jeweiligen Geschosshöhe von 4 m. Da 60 % des Wasserverbrauches in den ersten Etagen anfallen, verbraucht eine einzelne Druckerhöhungsanlage 106,530 kWh/Jahr. Das in Zonen geteilte System verbrauchte im Gegenteil dazu nur 72,937 kWh/Jahr – 31,5% weniger.

Wie berechnet man im Grundfos Product Center

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