Wasserwerk Wettmar

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Überblick

Der Zweckverband Wasserverband Nordhannover wurde 1958 gegründet. Das Versorgungsgebiet ist ca. 650 km² groß und umfasst Städte und Gemeinden im Norden Hannovers. Etwa 16% des benötigten Trinkwassers wird im eigenen Wasserwerk Wettmar gewonnen. Über 7 Vertikalfilterbrunnen wird das Rohwasser aus einer Tiefe von 20 bis 33 m gefördert.

Auf Grund geologischer Gegebenheiten ist das Wasser mit Eisen und Mangan versetzt. Um diese unerwünschten Inhaltsstoffe zu eliminieren, wird das
Rohwasser über eine 3-stufige Filteranlage mit 8 geschlossenen Schnellfiltern geleitet. In der ersten Stufe wird durch Zugabe von Sauerstoff das Eisen oxidiert und über Quarzkies ausgefiltert. In einer zweiten Stufe wird Kaliumpermanganat zugegeben. Das bewirkt die einleitende Eliminierung des enthaltenen Mangans. Im Weiteren erfolgt hier die Filtration über dolomitisches Filtermaterial zur pH–Wertanhebung und abschließenden Entmanganung. In einer dritten Aufbereitungsstufe wird das Medium ebenfalls über dolomitisches Filtermaterial geleitet. Die noch enthaltene überschüssige und aggressive Kohlensäure wird hiermit chemisch gebunden. Das Wasser hat nach dem Durchlaufen der Aufbereitungsstufen eine außerordentlich hohe Qualität. Das nunmehr erhaltene Reinwasser wird letztlich in einen 1.200 m³ Reinwasserbehälter eingespeist. Dieser Speicher ermöglicht eine kontinuierliche Wasserförderung und Aufbereitung. Aus diesem Vorlagebehälter förderten 4 Reinwasserpumpen das Trinkwasser ins Leitungsnetz mit einem Solldruck von 6,7 bar. Im Rahmen einer Lebenszykluskosten-Analyse wurde ein Energie- Verbrauchs-Check durchgeführt. Das war der Pumpentechnische Stand von 1964, fortlaufend modifiziert 1989 bis November 2010.





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Betreff:

Hochdruckkreiselpumpen mit Steuerung MPC - Betriebskosteneinsparung durch Energie-Verbrauchs-Check

Ort:

Wettmar

Firma:

Wasserwerk Wettmar

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