Südumgehung Leipzig

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Überblick

Im Rahmen des Projektes “Deutsche Einheit“ wurden eine Reihe von Infrastrukturmaßnahmen durchgeführt. Eine davon war der Bau der BAB 38, Südumgehung Leipzig. Das auf den Straßenflächen anfallende Oberflächenwasser wird gesammelt und in Regenrückhaltebecken geleitet. Ein Versickern oder Ableiten direkt vor Ort ist aus geologischen Gegebenheiten nicht möglich. Der Grundwasserspiegel im örtlichen Bereich steigt seit einigen Jahren an, da der Kohleabbau eingestellt worden ist. Dieses Phänomen war bei der Straßenplanung noch nicht im vollen Umfang bekannt. Würde man versuchen das Oberflächenwasser im freien Gefälle den Regenrückhaltebecken zuzuführen, so müssten diese auf einer Höhe errichtet
werden, die unterhalb des Grundwasserspiegels liegen. Diese Höhendifferenz kann bautechnisch nicht ausgeglichen werden. Somit muss das Regenwasser über 3 Hebewerke angehoben werden, um in die Sammelbecken zu gelangen. Der Weg des Oberflächenwassers ist nun wie folgt:
Das Regenwasser von der Autobahn gelangt über Abflusssammelkanäle in zwei Schlammfänge und danach in einen Pumpenschacht mit 4 Grundfos
S3A-508-L2A mit je 500 l/s Leistung. Danach wird es angehoben und in die angesprochenen Becken gefördert. Über einen Drosselschacht wird das
Oberflächenwasser nach und nach in die Pleiße abgegeben.





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Betreff:

Neubau der BAB 38 – Südumgehung Leipzig

Ort:

Leipzig

Firma:

Freistaat Sachsen, Autobahnbauamt Sachsen

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